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Afrikas Haustür – Tanger

 

Die Generation der 68er glaubte tatsächlich noch daran, dass sie die Welt zu einem besseren Ort machen konnten. Dass es eine Art Erfüllung der Welt geben könnte – eine perfekte Welt voller Frieden, Ideale und einer sorgenlosen Zukunft. Heute wissen wir dank der modernen Wissenschaft, dass unsere Sonne eines Tages explodieren und unsere Erde einfach verglühen wird. Es soll laut Berechnungen vielleicht in so etwa drei oder vier Milliarden Jahren geschehen. Aber das ist nicht der Punkt – Zeit spielt dabei keine wesentliche Rolle – es wird passieren. Es ist demnach unausweichlich, und weil die Erde eines Tages ohnehin dem Untergang geweiht ist, welchen Sinn sollte es dann haben, sich unsterblich machen zu wollen? Oder unvergesslich? Egal, wie groß und wie gut konstruiert eine Statue gebaut werden kann, eines Tages wird sie verglühen. Das hat etwas extrem Beruhigendes und führt dazu, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen.

In Afrika haben sie den Satz: „Ihr habt die Uhr, wir haben die Zeit.“ Es soll hier nicht um Philosophie oder um das Bruttosozialprodukt eines mittelafrikanischen Landes gehen, dass irgendwelche Politologen mit dieser Einstellung der Menschen vor Ort in Bezug setzen. Sondern darum, inwieweit Pläne überhaupt Sinn machen, wenn wir doch nicht wissen, was morgen passiert. Hier gehört ein Punkt hin – kein Fragezeichen. Denn dieser Satz ist nicht widerlegbar.

 

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